One Hour Photo
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Subtiler Thriller, in dem der einst auf Komödienrollen spezialisierte Robin Williams ein weiteres mal beweist, was wirklich in ihm steckt: Ein integrierter, facettenreicher und absolut großartiger Charakterdarsteller, der eben bloß oft die falsche Rollenwahl an den Tag legte. In der Rolle des einsamen Psychopathen Seymour "Sy" Parrish geht er förmlich auf, sein Spiel ist beängstigend (und) gut, wobei man eher Mitleid als Abscheu für ihn empfindet - ein gebrochener Mann, dessen Ideale und Träume zerplatzen, der sich nach Geborgenheit, Freundschaft und Familie sehnt. Gewissermaßen hat man Verständnis für "Sy", auch wenn man schockiert ist von der unvermeidlichen Eskalation der im Film geschilderten Situation. Dieser sowohl tragische als auch aufregend spannende Stoff wird in durch und durch sterile, verstörende Ästhetik gefasst, so dass eine unbehagliche, beklemmende Atmosphäre entsteht. Obwohl Romanek am Ende mit seinem Inszenierungs-und Erzählstil bricht und etwas konventionell abschließt, ist "One Hour Photo" ein Werk, dass sich klar vom gängigen Hollywood-Thriller-Einerlei absondert.
>>By Burnham (Tuesday, 16 Aug 2005 19:25)
Der war komisch der Film...
>>By Kristina1987 (Tuesday, 6 Sep 2005 22:15)
Inwiefern?
>>By Burnham (Tuesday, 6 Sep 2005 23:31)
Netter Thriller, der mehr Mitleid für den Psychopathen erweckt als Angst einflösst..
>>By buubi- (Thursday, 6 Oct 2005 17:45)
Das Gewissen und Mitleid sind eine der wichtigsten faktoren, die uns zum menschen machen sollten...
>>By tangled_puppet (Thursday, 23 Mar 2006 00:21)
ich kann burnhams meinung da voll und ganz unterschreiben und brauch da denk ich auch garnichts mehr hinzufügen.
>>By kalliope (Friday, 18 Aug 2006 17:56)
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