Jim Carroll

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Nach dem auf wahren Begebenheiten beruhenden Bestseller von Jim Carroll, der in diesem erzählt, wie er in den vernichtenden Drogensumpf hinabsank und was dies zur Folge hatte, drehte Scott Calvert ein schockierende, bisweilen realistische Studie, die ihre erschütternde Geschichte in tolle Bilder verpackt. Allerdings wirkt das ganze oft überstilisiert - vor allem die Visionen, die Jim hat, nachdem er Drogen nimmt, sind oft überzogen und unpassend, z.B. als Jim in Zeitlupe, mit wehendem, schwarzen Umhang und großem Maschinengewehr in bester Terminator-Manier in den Klassenraum schreitet und dort ein Massaker begeht. Dennoch ein gelungener, unterhaltsamer Film, wenn es auch nicht alle Darsteller vermögen, zu überzeugen - Di Caprio erlebt man hier jedenfalls zu seinen besten Zeiten, in einem noch weniger kommerziellen Werk. Jim Carroll selbst ist übrigens auf dem (nicht immer gelungenen) Soundtrack zu hören.

>>By Burnham   (Wednesday, 30 Jun 2004 12:54)



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