Ali

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Will Smith spielt Muhammed Ali.. Hmm... also ich habe nach der Hälfte des Filmes das Handtuch geworfen. Irgendwie plätscherte der Film ohne Höhen und Tiefen an mir vorbei und erzeugte nur Langeweile. Dabei hätte mich die Thematik schon interessiert.

>>By mg   (Thursday, 18 Mar 2004 00:14)



meine empfehlung wäre "when we were kings", fantastisches doku .

>>By ronald   (Thursday, 18 Mar 2004 10:25)



Michael Mann, Regisseur solch großartiger Filme wie „Heat“, wandelt hier auf den Spuren von Martin Scorsese, der 1980 mit Robert De Niro in der Hauptrolle eine wahre Meisterleistung vollbrachte, indem er das Leben des Boxers Jake LaMotta verfilmte. Doch wo Scorseses Klassiker voller psychologischer Komplexität und Realitätsnähe steckte, verlässt sich Mann lieber auf langatmige Boxszenen, die sicherlich Mohammed Alis wichtigste Kämpfe wiedergeben. Doch leider kommt einem „Ali“ auch eher wie ein etwas zu lang geratener Boxkampf vor und weniger wie eine ernstgemeinte Biografie. Man hat nicht den Eindruck, dass sich hier wirklich mit dem Menschen Mohammed Ali beschäftigt wurde. Auch von atmosphärischer Dichte ist hier leider keine Spur, was dieses Werk entgültig zu einem sehr zähen und anstrengenden Film werden lässt. Man hätte das gesamte Geschehen gut in cirka 90 Minuten packen können. Stattdessen war man anscheinend verbissen darauf aus, den Film bei der enormen Länge von 150 Minuten zu belassen. Ein Fehler. Doch immerhin verleiht Will Smith dem an der Parkinsonkrankheit leidenden Exboxer Mohammed Ali eine halbwegs glaubhafte Figur. Seine Leistung ist sicherlich nicht preisverdächtig, aber immerhin solide. Vielleicht sollte Michael Mann einfach draus lernen und sich noch einmal an die Lebensgeschichte eines berühmten Menschen machen. Das bedeutet: Einfach ständig das Gegenteil von dem, was er bei „Ali“ getan hat, tun. Dann könnte eventuell ein Film der von ihm eigentlich gewöhnten Qualität dabei herauskommen.

>>By Burnham   (Monday, 5 Apr 2004 10:20)



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